Gua Sha – Faszienmassage

Gua Sha ist eine Behandlungsmethode aus der chinesischen Medizin, um Krankheit – oder wie es in der chinesischen Medizin heißt – einen pathogenen Faktor aus dem Körper zu bringen.

Sha wird mit „rötlichem, erhabenem, hirseähnlichem Hautausschlag“ übersetzt. Mit der Technik des Gua Sha wird diese Reaktion absichtlich herbeigeführt. Die erhabenen Läsionen sind meistens rot, können aber auch purpurfarben, blau oder schwarz sein. Gua bedeutet Schaben oder Kratzen. Diese Methode war beim einfachen Volk weit verbreitet. Sie wurde als Selbsthilfe angewendet, um sich z. B. von Schmerzen zu befreien oder äußere Pathogene auszuleiten.

Aus diesem traditionellen Gua Sha entwickelte der chinesische Arzt Mo Li Ping vor Jahrzehnten die Technik des Gesichts Gua Sha. Wie in den Füssen und Ohren spiegeln sich auch im Gesicht alle Teile des Körpers wieder. Durch das Stimulieren der Leitbahnen oder Akupunkturpunkte lassen sich viele Bereiche des Körpers und Organe beeinflussen. Verspannte oder schmerzende Bereiche im Gesicht, z. B. Augen- oder Kieferverspannungen können direkt durch das Schaben gelöst werden. Aber auch die Schönheit spielt eine große Rolle. Durch die Behandlung wird die Durchblutung von Haut und Muskeln im Gesicht verbessert. Das bedeutet auch eine bessere Sauerstoffversorgung und Aktivierung der Zellen. Durch den angeregten Stoffwechsel werden Gifte ausgeleitet, Falten geglättet und Muskelpartien gefestigt.

Das gesamte Hautbild verbessert sich. Unreinheiten, Rötungen oder Flecken können reduziert werden.

Anwendungsbereiche

  • Akute und chronische Schmerzen: z.B. Rückenschmerzen, Schulterschmerzen, HWS-Syndrom, Nackenverspannungen, Ischiasreizung u.a.
  • Spannungskopfschmerzen und Migräne
  • Schlafstörungen
  • Erkältung, Husten, Bronchitis, Asthma

Behandlungskosten

Abhängig von Behandlungsareal und Aufwand, auf Anfrage