Faszien

Was sind Faszien?

Unter Faszien versteht man alle kollagenen, faserigen Bindegewebe als Teil eines körperweiten Netzwerks. Faszien umgeben jeden Muskel, jedes Organ und jede Bandstruktur und vernetzen so unseren ganzen Körper. Sie halten alle Teile des Körpers zusammen und fixieren alles am richtigen Platz. Ebenfalls gibt es allem in uns Form und Kontur und ermöglicht mühelos gleitende Bewegungen und Bewegungsfreiheit der Gelenke in vielerlei Richtung und Winkel. So werden Muskeln, Sehnen, Knochen, Gefässe und Nerven erst durch das Fasziengewebe zu einem zusammenhängenden Organismus.

Das Bindegewebe besteht u. a. aus Wasser, kollagenen Fasern und verschiedenen Klebstoffen. Neben den Blutgefässen und periphere Nervenenden (Nerven, die ausserhalb des Gehirns und Rückenmark) führen auch die Lymphgefässe durch das Fasziengewebe. Mit der Lymphflüssigkeit werden Nährstoffe zu den Zellen hin und Stoffwechselabfallstoffe sowie Schadstoffe von den Zellen weg transportiert. Der Lymphfluss wird ausschliesslich durch Muskelbewegung in Gang gehalten, daher ist das Lymphsystem durch eine ausreichende Aktivität der Muskeln angewiesen.

In der faszialen Hülle sind eine Vielzahl von Dehnungsrezeptoren verbunden, was für die Wahrnehmung des eigenen Körpers wichtig ist. Diese Hülle ist überdies ein Kommunikationssystems: „ Ein Teil der biochemischen Stoffe wird über das Fasziensystem weitergeleitet“, erklärt Norbert Neumann vom Bundesverband Osteopathie in Weiden.

Aufteilung der Faszien

Faszien werden in drei Gruppen aufgeteilt:

  • oberflächliche Faszien: Sie liegen im Unterhautfettgewebe und bestehen insbesondere aus lockerem Fasziengewebe und auch aus Fettgewebe. Sie verbinden sämtliche Organe und Gewebe miteinander, speichern Fett und Wasser, dienen als Puffer und ermöglichen die Verschiebbarkeit der Organe (z. B. Ausdehnen der Lunge beim Einatmen, Schwangerschaft, damit das Baby genug Platz hat);
  • tiefe Faszien: Das sind jene Fazien, die am meisten Fasern besitzen und jeden einzelnen Muskel, sämtliche Knochen und Gelenke umschliessen.Zu den tiefen Faszien gehören auch die Sehnenplatten, Bänder, Sehnen und Gelenkkapseln. Darüber hinaus sind sie mit zahlreichen sensorischen Rezeptoren (Molekülen) ausgestattet. Diese reagieren auf mechanische und chemischen Reizen ebenso wie auf Temperaturschwankungen. Aus diesem Grund wird das Fasziengewebe häufig auch als Sinnesorgan bezeichnet, das unmittelbar sowohl auf Verletzungen der Faszien selbst als auch auf die der Nerven reagieren;
  • viszerale Faszien: Sie sind die Aufhängung und Einbettung der inneren Organe sowie des Gehirns verantwortlich. Jedes einzelne dieser Organe ist zum Schutz mit einer doppelten Faszienschicht ausgestattet. Zu den viszeralen Faszien gehören zum Beispiel die Hirnhaut des Gehirns, der Herzbeutel des Herzens, das Brustfell der Lunge sowie das Bauchfell.

Das Fasziengewebe dient beispielsweise aufgrund seiner hohen Wasserbindefähigkeit als wichtiger körpereigener Wasserspeicher. Auch an der Abwehrfunktion des Körpers ist es massgeblich beteiligt. Einerseits bildet es eine bedeutende Barriere, die Fremdkörpern das Eindringen erheblich erschwert. Andererseits befinden sich sogenannte Fresszellen (Makrophagen) im Fasziengewebe, die Mikroorganismen und Gewebetrümmer enzymatisch auflösen können: sprich unser Immunsystem.

Über Geschmack läßt sich streiten

Wenn man sich umhört, was denn der Einzelne attraktiv findet, dann scheint jedem etwas anderes zu gefallen. Die einen mögen eher schlanke Mitmenschen, andere lieben Kurven. Manche fühlen sich von muskulösen Typen angezogen, einige kuscheln sich gern an einen kleinen, gemütlichen Bauchansatz. Viele finden Lachfältchen und Sommersprossen sympathisch. Doch der gemeinsame Nenner aller klassischen Attraktivitätsmerkmale ist: Gesundheit! Menschen, die gesund erscheinen, gefallen uns besonders gut. Strahlender Teint, volles, glänzendes Haar, feste Fingernägel, eine nicht zu dünne und nicht zu dicke Figur, eine gut durchblutete Haut oder geschmeidige Bewegungen sind Attribute robuster Gesundheit und signalisieren, dass unserem Gegenüber nichts fehlt. Und das wiederum finden wir anziehend. Und hier kann jeder selber etwas tun. Wahre Schönheit kommt ja bekanntlich von innen. Insbesondere wenn es um die Haut geht, darf man diese Volksweisheit ganz wörtlich nehmen. Ernährungsexperten und Dermatologen sind sich hier nämlich einig: Wer das Falsche isst, altert schneller. Wer das Richtige auf dem Teller hat, sieht besser aus, bleibt länger jung und vital. Frisches Obst, knackiges Gemüse, duftende, aromatische Kräuter und Gewürze haben ein enormes Beauty-Potenzial. In der richtigen Menge und gut kombiniert, verschönert gesundes Essen nachweislich Haut und Haare und trägt auch dazu bei, die eine oder andere Hautkrankheit zu bessern.

Wer jünger aussieht, lebt länger

»Ich habe nur eine einzige Falte, und auf der sitze ich«, soll die schlagfertige Französin Jeanne Calment an ihrem 100. Geburtstag gesagt haben. Als sie 22 Jahre später starb, ging sie als der älteste Mensch, der jemals gelebt hat, in die Geschichte ein. Rückblickend hätte man ihre für ihr Alter relativ glatte und faltenarme Haut möglicherweise schon als Fingerzeig, als versteckten Hinweis auf ihre Langlebigkeit deuten können. Denn glaubt man dänischen Forschern, dann werden Menschen, die jünger aussehen, als sie tatsächlich sind, auch älter. Um die Jahrtausendwende untersuchten sie dazu fast 800 Personen, die damals zwischen 70 und 90 Jahre alt waren. Ziel war es herauszufinden, ob es einen Bezug zwischen geschätztem Alter und der Lebenserwartung gab. Um genetische Faktoren für den Alterungsprozess auszuschließen, nahmen die Wissenschaftler nur Zwillingspaare in die Studie auf. Nun sollten Krankenschwestern, junge Männer und ältere Frauen anhand von Fotos das Alter der Seniorinnen und Senioren schätzen. Außerdem wurden Tests zur körperlichen und geistigen Fitness der Zwillinge durchgeführt und ein Marker für das biologische Alter der Zellen, die Telomerlänge, bestimmt. Das Ergebnis nach sieben Jahren Forschungsarbeit: Je größer der optische Altersunterschied zwischen den Zwillingsgeschwistern geschätzt wurde, desto wahrscheinlicher war es, dass sich der jünger geschätzte Bruder beziehungsweise die entsprechende Schwester zusätzlicher Lebensjahre erfreuen konnte. Die jünger aussehenden Zwillinge erreichten nicht nur ein höheres Lebensalter, sie schnitten zudem auch in Tests zur körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit und bei Blutuntersuchungen besser ab.

Das geschätzte Alter, die Tiefe der Falten und die Zahl der Altersflecken sind demnach offensichtlich aussagekräftige Biomarker für den gesamten Alterungsprozess und lassen Rückschlüsse auf Gesundheit, Fitness und möglicherweise auch die Lebenserwartung zu.

Auch alternde Haut kann einen gepflegten Glanz haben und zeigen, dass der Mensch gesund und vital ist.

Diese Studie aber zeigt sehr gut, dass wir es selber in der Hand haben, wie deutlich sich der Alltag in unser Gesicht eingräbt, und dass jüngeres Aussehen vor allem das Ergebnis eines gesunden Lebensstils ist. Denn fast alles, was uns äußerlich jung erhält (mal abgesehen von Schönheitsoperationen und Faltenunterspritzungen), bekommt gleichzeitig auch dem ganzen Körper gut. Wer nicht raucht, hat weniger Falten, aber gleichzeitig auch junge Blutgefäße. Wer sich regelmäßig bewegt, sorgt nicht nur für einen gut durchbluteten und rosigen Teint, sondern stärkt automatisch auch Knochen und Muskeln. Die richtigen Pflanzenstoffe, Öle und Eiweiß – über die Nahrung aufgenommen – versorgen unsere Haut mit notwendigen Schutzstoffen und verzögern die Faltenbildung, gelangen aber gleichzeitig auch zu jedem Organ unseres Körpers und bewirken dort ähnlich positive Effekte. Daraus lässt sich schlussfolgern: Jung wirkt jemand, der gesund ist und das auch ausstrahlt.

Info: Die Hautalterung ist keine gerade Straße, auf der wir mit immer gleicher Geschwindigkeit entlangrollen. Wir haben es selber in der Hand, öfter mal auf die Bremse zu treten und das gemütlichere Tempo zu genießen.

Die Haut, in der wir leben

Unsere Haut zeigt, wie es uns geht und wie wohl wir uns in ihr fühlen. Dieses erstaunliche Organ, das uns nahtlos umgibt, ist an manchen Stellen dünner als ein Blatt Papier. Am Augenlid ist die obere Hautschicht, die Epidermis, nur 0,03 Millimeter dick, an der Fußsohle kann sie hundertmal stärker sein (bis zu 4 Millimeter). Das zeigt, wie verletzlich die Haut an manchen Stellen ist – eigentlich viel zu zart, um uns vor all den Umwelteinflüssen zu schützen, denen wir im Lauf des Lebens ausgesetzt sind.

Unsere Haut ist ein spannendes Organ. Sie bietet uns Schutz, produziert Hormone und dient unserem Körper als Klimaanlage. Mit zwei Quadratmetern ist sie ungefähr so groß wie ein Tischtuch. Die Haut ist unsere Verbindung und zugleich Abgrenzung zur Außenwelt. Sie ist der Spiegel der Seele. Ein Blick auf die Haut verrät unserem Gegenüber sehr schnell, wie es uns wirklich geht. Wenn wir uns erschrecken, wird sie blass, schämen wir uns, schimmert sie rötlich und bei Stress lässt unsere Haut Pickel sprießen. Die Stimme können wir verstellen, die Körpersprache beherrschen, aber unsere Emotionen lassen sich dennoch nicht verbergen: Unsere äußere Hülle verrät gnadenlos, wie es in unserem Inneren aussieht.

Die Haut ist neben all dem ebenfalls ein wichtiger Attraktivitätsfaktor. Dabei geht es gar nicht um Faltenfreiheit, sondern vielmehr um einen Teint, der strahlt und frisch und vital erscheint. Eine glatte und ebenmäßige Haut signalisiert Gesundheit – und das finden wir begehrenswert. „Makellose Haut ist das am häufigsten gewünschte menschliche Merkmal“ – eine äußerst zutreffende Aussage, die dem bekannten Zoologen Desmond Morris zugeschrieben wird. Sie zeigt, wie wichtig der Zustand unserer Haut auch für die Kommunikation mit unseren Mitmenschen ist. Unsere äußere Hülle stellt quasi unsere „Visitenkarte“ dar, mit der wir unsere Umwelt über die eigene Gesundheit, Wohlbefinden, Lebensstil und sogar Fruchtbarkeit informieren.

Die Haut zeigt – anders als unsere inneren Organe – gnadenlos, was ihr fehlt. Ob wir unter einer Zuckerkrankheit leiden, die Arterien nicht mehr gut durchblutet oder die Knochen brüchig sind, sieht man uns nicht auf den ersten Blick an (auf den zweiten manchmal schon). Hautkrankheiten, vor allem, wenn sie das Gesicht oder die Hände betreffen, lassen sich nur schlecht verbergen. Auffallende Veränderungen der Haut belasten Betroffene deshalb psychisch manchmal ähnlich stark wie viel bedrohlichere Erkrankungen der inneren Organe. Das alles macht die Haut zu etwas Besonderem, das unseren Schutz und unsere Zuwendung verdient. Und wenn wir uns gut um unsere äußere Hülle kümmern, dann werden wir dafür auch belohnt. Und hierbei möchte ich Ihnen in meinem Kosmetikstudio in Münster helfen.

Vacustyler® – Der Cellulitekiller

Die Behandlung mit dem Vacustyler® wird weltweit in führenden Kosmetikinstituten für kurative Kosmetik, Medical Wellness, Gesundheit und Prävention eingesetzt.

Profitieren auch Sie jetzt bei uns von der Behandlung mit dem Vacustyler®.  Das Vacustyling ist patentiert. Das Verfahren ist auch Bestandteil der ebenfalls patentierten Differenzierten Cellulite Behandlung (DCB).

Füße und Beine können sich spontan leichter anfühlen. Das Hauterscheinungsbild kann sich verbessern. Die Anwendungen dauern nur 30 Minuten und sind super angenehm. Wellness total.

Die Unterdruckwellenmassage wurde zusammen mit Experten der Deutschen Luft- und Raumfahrtgesellschaft (DLR) entwickelt. Es gibt zahlreiche Anwendungsbeobachtungen.

Die möglichen Vorteile auf einen Blick:

  • Passives Gefäßtraining
  • Hautbildveränderung
  • Body-Forming
  • Unterstützung bei der Volumenreduzierung an Beinen und Oberkörper
  • Gegen müde und geschwollene Füße und Beine
  • Durchblutungsförderung
  • Gegen Cellulite und Reiterhosen

Übrigens:

Astronauten nutzen eine Unterdruckbehandlung im Weltall. Denn in der Schwerelosigkeit des Weltalls ist das Herz zu schwach, um die Beine ausreichend mit Blut zu versorgen, weil ihm die Erdanziehungskraft fehlt.

Den VACUSTYLER finden Sie bei uns im Kosmetikinstitut  Apart!

Cellulite, Adieu!

Cellulite, Adieu! – Bekämpfen Sie Cellulite einfach effektiv mit dem Vacustyler®

Im Hansaviertel sagt die Kosmetikerin Tanja Ritzheim der Orangenhaut den Kampf an. Sie behandelt ihre Kunden mit dem »Vacustyler®« – per Unterdruck bringt sie das Lymphsystem in Schwung.

Kosmetik macht schöne Augen – in Tanjas Ritzheims Kosmetikinstititut macht Kosmetik sogar schöne und gesunde Beine. Die Bindegewebsspezialistin arbeitet mit dem »Vacustyler ®«, ein Gerät für Unterdruckwellenbehandlung der Firma Weyergans. 30 Minuten liegt man entspannt auf der Liege, bis zur Hüfte steckt man wie in einer Art Röhre. »Wie Bodystyling im Vakuum«, erklärt Tanja Ritzheim. Die patentierte Behandlungsmethode wirkt wie passives Gefäßtraining und wechselt zwischen Unterdruck und normalem Druck. »Das regt das Lymphsystem an, über das Lymphsystem findet unter anderem die Entgiftung des Körpers statt«, erläutert Tanja Ritzheim. Eine 30-minütige Behandlung kostet 39 Euro, es gibt außerdem Abo-Angebote. Die Effekte stellen sich oft schon mit zwölf Behandlungen in vier Wochen ein. Anwendungsbereiche sind die Folgen von zu schwachem Bindegewebe wie u. a. Besenreiser und Krampfadern, offene Beine, geschwollene Beine oder um Sportunfälle wie Knöchelverletzungen in der Genesung zu unterstützen und vieles mehr.

Neben dem Vacustyler ® bietet Tanja Ritzheim auch eine Art Energietankstelle für das Gesicht an: Die Negativ-Ionen-Farblicht-Therapie (Dermio Care® Plus) unterstützt den Zellstoffwechsel im Organismus. Neben Faszien- und Bindegewebsmassagen steht die Saugpumpenmassage im Ritzheimschen Programm. »SPM« kombiniert eine Massage mit Schröpfen. An erster Stelle steht im Salon jedoch die Erfahrung von Tanja Ritzheim: seit 17 Jahren ist sie selbständige Kosmetikerin, die sich auf sämtliche Hautproblematiken spezialisiert hat. Ihre Ausbildung in der Traditionellen Chinesischen Medizin und ihre medizinischen Grundkenntnisse aus ihrer Zeit als Arzthelferin sind bei den Beratungsgesprächen Gold wert – ihr Blick ist daher immer ein bisschen ganzheitlicher als im Normalfall.

 

Angebot für Neukunden zum Kennenlernen
– Auch als Gutschein erhältlich –

Ein 3-Monats-Abo für den Vacustyler®
für 99 Euro pro Monat statt 179 Euro*

*Angebot für Neukunden zum Kennenlernen
Je nach Indikation für zwei bis dreimal pro Woche.
Apart Kosmetik | Tanja Ritzheim
Heisstraße 51 |48145 Münster | Tel. 0251 664282
www.apart-kosmetik.de